Freigeben, Kommentare und Verlauf
Diese Seite handelt von einer Seite, die Ihnen nicht allein gehört: wer sie öffnen kann, was andere darauf schreiben und woran sie sich hinterher erinnert. Der Papierkorb steht ebenfalls hier, denn eine Seite zu löschen ist das Letzte, wohin das Freigeben führen kann.
Es gibt vier Zugriffsstufen, und eine Stufe kann Sie über fünf Wege erreichen. Fast alles Weitere ist die Entfaltung dieser beiden Sätze. Der Freigabe-Dialog ist darauf gebaut, die zweite Frage zu beantworten und nicht die erste — eine Liste von Namen sagt Ihnen nichts, womit Sie etwas anfangen können, „das kommt aus der Sammlung“ dagegen sagt Ihnen, wo Sie es ändern.
Die vier Stufen
Die Stufen sind eine Leiter: Jede enthält die darunter.
| Stufe | Was sie hinzufügt |
|---|---|
| Kann lesen | Die Seite öffnen, als Markdown herunterladen, duplizieren, den Versionsverlauf öffnen, die Kommentare lesen. |
| Kann kommentieren | Kommentare schreiben, antworten, eine Diskussion erledigen und wieder öffnen. |
| Kann bearbeiten | Den Text ändern, Unterseiten anlegen, umbenennen, verschieben, in den Papierkorb legen und wiederherstellen; eine Version zurückholen; jeden Kommentar löschen. |
| Voller Zugriff | Entscheiden, wer sonst darf: die Rechte auf dieser Seite, ob sie erbt, und ob sie im Web veröffentlicht ist. |
Ihre eigene Stufe sagt der Dialog Ihnen als Satz zurück statt als Wort: Sie können diese Seite bearbeiten und über den Zugriff anderer entscheiden.
Drei der vier Stufen haben zwei Namen. Der Freigabe-Dialog sagt Kann lesen, Kann kommentieren, Kann bearbeiten; die Zugriffsliste einer Sammlung sagt Darf lesen, Darf kommentieren, Darf bearbeiten. Nur Voller Zugriff heißt überall gleich. Es sind dieselben Stufen; nichts verhält sich anders. Die Mitgliederliste nennt überhaupt keine Stufen — sie vergibt Rollen, und das ist etwas anderes.
Eine Handlung steht nicht auf dieser Leiter allein. Etwas endgültig zu löschen braucht vollen Zugriff darauf und das Recht des Workspace, endgültig zu löschen — das haben nur Eigentümer und Administratoren. Siehe Der Papierkorb.
Woher der Zugriff kommt
Jede Zeile des Freigabe-Dialogs sagt, woher ihr Zugriff stammt — und die Zeile über Ihren eigenen ebenso:
| Der Dialog sagt | Das heißt |
|---|---|
| Auf dieser Seite erteilt | Jemand hat dieses Recht hier eingetragen. Nur diese Art lässt sich in diesem Dialog ändern. |
| Geerbt von „{name}“ | Das Recht steht auf einer Seite darüber und reicht herunter. Geändert wird es dort. |
| Mitglied der Sammlung | Sie sind in der Sammlung genannt, in der diese Seite liegt. |
| Aus dem, was die Sammlung allen gewährt | Niemand hat Sie genannt; die Sichtbarkeit der Sammlung gibt Ihrer Rolle eine Stufe. Siehe Sammlungen. |
| Aus der Workspace-Rolle | Sie sind Eigentümer oder Administrator, und die Sammlung lässt das zu. |
| Kein Zugriff | Keiner dieser fünf Wege hat Sie erreicht. |
Widersprechen sich zwei Rechte, gewinnt das nähere — auch wenn es schwächer ist. Ein Recht auf dieser Seite schlägt eines zwei Seiten weiter oben, ganz gleich, was beide sagen. Erst bei gleicher Entfernung entscheidet etwas anderes: Ein Recht für eine Person schlägt eines für eine Gruppe, und unter dem Rest gewinnt die stärkste Stufe. Ein Gruppenrecht Kann lesen, das auf dieser Seite steht, hebt also tatsächlich Ihren persönlichen Vollen Zugriff von weiter oben auf — und der Dialog schreibt zu jeder Zeile dazu, welche welche ist, damit Sie es sehen können.
Eine Seite, die Sie nicht lesen dürfen, antwortet genau wie eine Seite, die es nie gab: Diese Seite ist nicht verfügbar. Das ist Absicht — zwei verschiedene Antworten würden einen Link zu einem Mittel machen herauszufinden, was es gibt.
Sammlungen
Eine Sammlung ist die oberste Ebene des Baums, und ihre Sichtbarkeit ist der breiteste Hebel im Produkt: Sie entscheidet, wer alles darin erreicht, ohne genannt zu sein.
| Sichtbarkeit | Eigentümer, Administrator | Mitglied | Gast |
|---|---|---|---|
| Offen — „Alle im Workspace finden und bearbeiten sie.“ | Voller Zugriff | Kann bearbeiten | nichts |
| Geschlossen — „Alle sehen den Namen; hinein kommen nur die unten genannten Personen.“ | Voller Zugriff | nichts | nichts |
| Privat — „Nur die unten genannten Personen sehen überhaupt, dass es sie gibt.“ | nichts | nichts | nichts |
Privat heißt privat, auch gegenüber dem Eigentümer. Keine Workspace-Rolle gewährt dort ein stillschweigendes Leserecht. Wer als Eigentümer in eine private Sammlung muss, trägt sich selbst ein Recht ein — sichtbar für alle, die Zugriff auf diese Sammlung haben. Genau darum ist es so gebaut.
Eine geschlossene Sammlung, die Sie nicht öffnen können, steht trotzdem in der Liste — mit Namen. Ihre Zeile in der Seitenleiste sagt Kein Zugriff, darunter Sie sehen den Namen dieser Sammlung, nicht ihren Inhalt. Das ist eine Grenze, die ehrlich ist, und keine Seitenleiste, die nicht geladen hat. Eine private Sammlung erscheint gar nicht erst.
Ausdrücklich erteilte Rechte sind die zweite Hälfte. Das ⋯ auf der Zeile einer
Sammlung hat zwei Einträge: Sammlungseinstellungen… (Name, Symbol,
Beschreibung, Sichtbarkeit — und das Löschen) und Personen mit Zugriff…,
derselbe Dialog, geöffnet bei der Frage, die Sie tatsächlich hatten. Ein Recht
sieht hier genauso aus wie auf einer Seite und kennt dieselben vier Stufen. Die
Liste zu lesen braucht vollen Zugriff auf die Sammlung oder das Recht,
Mitglieder zu verwalten; die Einstellungen zu ändern braucht vollen Zugriff auf
genau diese Sammlung, und nichts anderes ersetzt ihn. Jeder Eintrag erscheint
nur dort, wo er auch funktioniert — ein Menü mit einem einzigen Eintrag ist also
eine Grenze und kein Fehler.
Eine Sammlung löschen
Eine Sammlung wird mit allem gelöscht, was darin liegt, und nichts davon geht über den Papierkorb. Früher musste sie erst leer sein — bei ein paar hundert Seiten war das kein Vorgehen, sondern eine Sackgasse.
Geschützt ist der Griff deshalb durch Wissen statt durch Verweigern. Die Sammlungseinstellungen… enden in einer Aufstellung dessen, was darin liegt — Diese Sammlung enthält 412 Seiten und Datenbanken und 2 Dokumente. — und zum Löschen tippen Sie den Namen der Sammlung. Diese Aufstellung ist der eigentliche Punkt: In einer Sammlung liegen Dinge, die diese App nicht auflistet, und auch sie werden gelöscht.
Derselbe Block steht unter Einstellungen › Sammlungen, denn es ist derselbe Block: Eine unwiderrufliche Handlung lässt sich nicht auf zwei Arten beschreiben, wenn es sie nur einmal gibt.
Zwei Dinge verweigert er, und beide sollten Sie vorher wissen:
- Inhalte, die Sie nicht erreichen, halten ihn auf. Liegt in der Sammlung eine eingeschränkte Seite, auf die Sie keinen vollen Zugriff haben, sagt das Löschen das und bietet keinen Knopf an. Keine Rolle überschreitet diese Grenze — auch die einer Administratorin oder eines Inhabers nicht. Der Weg führt darüber, dass Ihnen Zugriff gegeben wird, oder dass die Person, die ihn hat, diesen Inhalt herausnimmt. Ein Inhaber kann sich Zugriff immer selbst geben, und alle mit Zugriff auf die Sache sehen, dass er es getan hat.
- Rückgängig geht nichts davon. Der Papierkorb ist nicht beteiligt, es gibt kein Wiederherstellen, und eine Seite, die schon im Papierkorb lag, geht mit.
Zwei Dinge sagt Ihnen die Liste, statt Sie sie herausfinden zu lassen:
- Bei einer offenen Sammlung: Eine offene Sammlung erreicht ohnehin der ganze Workspace — eine ausdrückliche Liste kommt nur hinzu und bleibt deshalb meist leer.
- Beim letzten vollen Zugriff: Eine Sammlung behält immer mindestens eine Person oder Gruppe mit vollem Zugriff. Geben Sie zuerst jemand anderem vollen Zugriff.
Rollen
Eine Workspace-Rolle handelt davon, den Workspace zu verwalten, nicht davon, seine Inhalte zu lesen.
| Rolle | Was sie gewährt |
|---|---|
| Eigentümer | Alles, was Administratoren können — dazu den Workspace löschen und die Eigentümerschaft übergeben. |
| Administrator | Verwaltet Mitglieder, Gruppen, Einladungen, Felder und Sammlungen — und ist die Rolle, die Inhalte endgültig löschen darf. |
| Mitglied | Liest und bearbeitet gemäß Sichtbarkeit der Sammlung und erteilter Freigaben. |
| Gast | Sieht ausschließlich, was ausdrücklich freigegeben wurde. |
Keine Rolle verschafft Ihnen Inhalte. Ein Administrator, der in einer privaten Sammlung nie genannt wurde, hat dort nichts, und kein noch so hoher Zugriff auf eine Seite erlaubt Ihnen, Gruppen zu verwalten. Die beiden Systeme berühren sich an genau zwei Stellen: in der Sichtbarkeitstabelle oben und beim endgültigen Löschen.
Ein Gast sieht beim Öffnen eine Seitenleiste, die sagt: Für Sie wurde noch nichts freigegeben. — nicht „Noch keine Sammlungen“ mit einem Knopf zum Anlegen daneben, was zwei Unwahrheiten auf einmal wären.
Eine einzelne Seite freigeben
Freigeben… steht im ⋯-Menü der Seite und erscheint nur, wenn Sie vollen
Zugriff haben. Der Dialog hat vier Teile, in dieser Reihenfolge: Ihr eigener
Zugriff, ob die Seite erbt, die Personen und Gruppen, die sie nennt, und das
Veröffentlichen.
Nur Rechte, die auf dieser Seite stehen, lassen sich hier ändern. Ein geerbtes Recht wird aufgeführt — Sie müssen es sehen, um Ihren eigenen Zugriff zu verstehen — mit Ändern Sie das dort, wo es erteilt wurde. daneben und abgeschalteten Bedienelementen. Aus demselben Grund stehen die hier erteilten Rechte über den geerbten.
Zugriff geben durchsucht Personen und Gruppen in einer Liste und erteilt zunächst Kann bearbeiten; die Stufe ändern Sie danach in der Zeile. Wer bereits eine Zeile auf dieser Seite hat, taucht in der Suche nicht auf: Seine Stufe wird oben geändert, nicht ein zweites Mal erteilt.
Zwei Absagen nennen die Regel, an der sie scheitern, statt einen Fehler zu melden:
- Nur wer vollen Zugriff hat, kann die Freigabe ändern.
- Eine beschränkte Seite braucht mindestens eine Person mit vollem Zugriff. Geben Sie zuerst jemand anderem vollen Zugriff oder heben Sie die Beschränkung auf.
Zugriff beschränken
Zugriff nicht von oben erben schneidet die Seite von allem darüber ab. Eingeschaltet: Diese Seite erbt nichts. Nur die hier aufgeführten Personen und Gruppen können sie öffnen.
Zwei Dinge sollten Sie wissen, bevor Sie das Häkchen setzen.
Einschalten nimmt niemandem den Zugriff, der die Seite ohnehin schon verwalten kann. Alle, die in diesem Moment vollen Zugriff haben, werden in die neue Liste übernommen — Sie ziehen eine Grenze, Sie fangen nicht in einem leeren Raum an.
Wieder ausschalten behält jedes Recht, das Sie eingetragen haben. Der Zugriff von oben gilt dann wieder. Die hier aufgeführten Rechte bleiben.
Eine solche Grenze gilt überall dort, wo Zugriff ermittelt wird, nicht nur in diesem Dialog: Ein öffentlicher Link von weiter oben endet an ihr, und beim Duplizieren einer Seite wird nur der Teil des Unterbaums kopiert, den Sie tatsächlich lesen durften — eine beschränkte Unterseite kommt nicht mit, denn eine Kopie in Ihrer Hand wäre eine Kopie, die Ihnen niemand erteilt hat.
Verschieben kann ändern, wer die Seite erreicht
Eine Seite nimmt ihren Zugriff nur so weit mit, wie er ihr selbst erteilt wurde; alles Geerbte erbt sie von dort, wo sie landet. Ein Verschieben kann die Seite also Menschen in die Hand geben, die sie vorher nicht öffnen konnten — oder sie Menschen wegnehmen, die es konnten.
Diese Rechnung überlässt die Anwendung Ihnen nicht. Beim Verschieben in eine andere Sammlung zeigt sie vorher, was Sie tun — Die Seite verlässt „{name}“., dann einen Satz dazu, was die Sichtbarkeit des Ziels bedeutet, und der lautet je Sichtbarkeit anders (Alle im Workspace können sie dann in „{name}“ finden und bearbeiten. / Nur Personen mit Zugriff auf „{name}“ können sie dann öffnen. / Nur die in „{name}“ genannten Personen sehen überhaupt, dass es sie gibt.) — und Alle Unterseiten wandern mit. Danach bleibt der Dialog offen und sagt Durch das Verschieben hat sich der Zugriff geändert, mit Hat jetzt Zugriff und Hat keinen Zugriff mehr — oder Der Zugriff hat sich für niemanden geändert.
Ziehen in der Seitenleiste tut das nie: Es sortiert nur innerhalb einer Sammlung um. Die Sammlung zu wechseln ist eine eigene Handlung über Verschieben…, weil eine Geste, die stillschweigend das Publikum einer Seite ändert, genau das Missgeschick ist, das man besser wegkonstruiert. Eine Seite aus einer Sammlung herauszunehmen erfordert Bearbeitungsrechte an der Sammlung selbst, nicht nur an der Seite — und die Absage sagt das auch.
Im Web veröffentlichen
Im Web veröffentlichen steht am Fuß des Freigabe-Dialogs und gibt die Seite an jeden, der die Adresse hat: Alle mit dem Link können diese Seite lesen — ganz ohne Konto. Bearbeiten ist nicht möglich, und Kommentare, Verlauf und Namen von Mitgliedern sind nicht sichtbar.
- Voller Zugriff veröffentlicht; ein Gast nie. Selbst ein Gast mit vollem Zugriff auf einen ihm überlassenen Teilbaum wird abgewiesen — Gäste können keine Seiten im Web veröffentlichen. —, denn ein enges, widerrufliches Recht in ein unbegrenztes zu verwandeln, hat der Workspace nicht zugesagt.
- Unterseiten kommen nur auf ausdrücklichen Wunsch mit. Seiten darunter mitveröffentlichen ist zunächst aus. Eingeschaltet werden auch Seiten öffentlich, die Sie später darunter anlegen — außer Seiten mit eigener eingeschränkter Freigabe, die privat bleiben.
- Zurücknehmen wirkt sofort. Veröffentlichung zurücknehmen löscht den Link; die nächste Anfrage findet nichts mehr. Neuen Link erzeugen tut dasselbe mit dem alten: Der alte Link funktioniert sofort nicht mehr.
- Der Umfang wird bei jeder Anfrage neu ermittelt. Verschieben Sie eine Seite aus dem veröffentlichten Teilbaum heraus, ist sie im Moment des Verschiebens nicht mehr öffentlich; verschieben Sie eine hinein, ist sie es im Moment des Ankommens; ziehen Sie dazwischen eine Zugriffsgrenze, gilt sie schon beim nächsten Abruf. Nichts ist vorberechnet, es gibt also keine veraltete Kopie der Entscheidung, die hinterherhinken könnte.
- Eine Seite im Papierkorb ist nicht öffentlich. Alles im Papierkorb hat überhaupt keinen Zugriff mehr — auch nicht den anonymen.
- Veröffentlicht heißt nicht indexiert. Die Seiten werden mit der Anweisung an Suchmaschinen ausgeliefert, sie weder aufzunehmen noch ihren Links zu folgen, und mit der Anweisung an den Browser, den Link nicht als Herkunft weiterzugeben — der Link ist der Schlüssel, und ein Klick auf einen Link nach außen würde ihn sonst dem fremden Server in die Hand geben.
- Ob eine Seite veröffentlicht ist und unter welcher Adresse, sieht nur, wer vollen Zugriff hat. Die Antwort enthält den Schlüssel selbst, also kostet Lesen hier so viel wie Schreiben.
Vier verschiedene Fälle — ein unbekannter Link, ein zurückgenommener, einer, dessen Seite im Papierkorb liegt, und eine Seite außerhalb der Freigabe — ergeben denselben Bildschirm: Dieser Link ist nicht verfügbar. Sie unterscheidbar zu machen wäre eine kostenlose Auskunft für jeden, der es ausprobiert.
Was ein öffentlicher Leser sieht
Eine veröffentlichte Seite ist nicht die Seite ohne Rahmen. Sie ist bewusst weniger, und alles Weggelassene sagt an seiner Stelle, dass es weggelassen wurde, statt ein Loch zu hinterlassen — damit ein Leser erkennt, dass die Seite so vollständig ist, wie sie veröffentlicht wurde, und nicht kaputt.
| In der Seite | Auf der öffentlichen |
|---|---|
| Ein Link auf eine Seite innerhalb der Freigabe | Ein Link, und er funktioniert. |
| Ein Link auf eine Seite außerhalb | nicht freigegeben — der Titel des Ziels wird nie gedruckt. |
| Die Erwähnung einer Kollegin | nicht freigegeben. Kein Mitgliedsname erreicht einen anonymen Leser. |
| Ein Blockverweis | Ein Verweis auf eine andere Seite gehört nicht zu dieser geteilten Seite. |
| Eine Datenbank-Ansicht | Eine Datenbank-Ansicht gehört nicht zu dieser geteilten Seite. |
| Ein Bild oder eine angehängte Datei | Wird ausgeliefert, über eine Adresse, die nur zu diesem einen Link gehört. |
| Ein Bild mit Breite und Ausrichtung | Bleibt — ein 30 % breites Logo neben einem Absatz gehört zur Seite, es ist keine Zierde. |
Ein Link, der nicht http, https oder mailto ist |
Fällt weg. |
Es gibt keinen Brotkrumenpfad (er würde Seiten nennen, die niemand freigegeben hat), keine Seitenleiste (sie würde Nachbarseiten nennen), keinen Workspace-Namen und keinen Autor. Was es gibt: den Titel, den Text, die Kennzeichnung Geteilte Seite · nur lesen und — wenn Unterseiten mitveröffentlicht wurden — Seiten darin am Fuß, mit einem Weg zurück dorthin, wo der Link begann.
Kommentare
Ein Kommentar lebt im Bereich neben dem Dokument; der Schalter sitzt in der Kopfleiste und trägt einen Punkt — keine Zahl —, solange irgendeine Diskussion noch offen ist. Von einem Knopf in einer Leiste liest sich eine Zahl nicht ab, also sagt der Punkt „hier ist etwas“ und der Bereich zeigt, was; einem Screenreader wird die Zahl selbst angesagt statt einer Verzierung. Kommentare und die Aktivität teilen sich diesen einen Bereich — das eine zu öffnen schließt also das andere.
Ein Kommentar hängt auf eine von drei Arten, und die Karte sagt, an welcher. An einer Textstelle: Zu „…“. An einem ganzen Block: Zu diesem Block. An nichts Bestimmtem: Zu diesem Dokument — und das ist der Normalfall, kein Notbehelf. Nichts auswählen, schreiben, und Sie haben eine allgemeine Anmerkung gemacht.
Ein Kommentar muss innerhalb eines einzelnen Textblocks liegen. Markieren Sie über zwei Absätze hinweg oder markieren Sie eine eingebettete Seite, sagt die Anwendung genau das, statt etwas festzuhalten, das sie nicht wiederfinden kann.
- Eine kommentierte Stelle ist hervorgehoben, ob der Bereich offen ist oder nicht, und ein Klick auf die Hervorhebung öffnet ihn bei dieser Diskussion. Die Hervorhebung ist das Einzige, was einem Leser überhaupt sagt, dass es eine Diskussion gibt.
- Erledigen legt sie ab. Erledigen nimmt die Diskussion aus der Liste Offen und ihre Hervorhebung aus dem Text; Wieder öffnen holt beides zurück. Über den Schalter Offen / Erledigt sehen Sie die abgelegten — und der Schalter ändert nichts an den Hervorhebungen: Ein Dokument, das mit abgeschlossenen Gesprächen bemalt ist, ist schlimmer als eines mit den laufenden.
- Wenn sich der Text darunter verschiebt, sagt die Karte Der Text hat sich geändert, seit dieser Kommentar geschrieben wurde., statt stillschweigend woandershin zu zeigen.
- Wenn der Text ganz verschwindet, verschwindet die Diskussion nicht. Sie rückt nach Nicht mehr im Text: „Der Text, auf den sich diese Kommentare bezogen, wurde gelöscht. Sie bleiben hier mit ihrem Zitat erhalten.“
- Ihre eigenen Kommentare bearbeiten Sie; fremde zu löschen braucht Bearbeitungsrechte an der Seite. Ein geänderter Kommentar trägt bearbeitet neben seiner Uhrzeit.
- Den letzten Kommentar zu löschen nimmt die Diskussion mit, und die Rückfrage sagt es: Die ganze Diskussion samt Markierung im Text löschen?
- Ein offline geschriebener Kommentar geht nicht verloren. Nicht gesendet — dieses Gerät ist offline. Ihr Text steht noch da; versuchen Sie es erneut, sobald Sie wieder verbunden sind. Und sobald die Verbindung zurück ist, wird daraus Wieder verbunden — senden Sie Ihren Kommentar jetzt., denn eine Absage, die ihre eigene Wahrheit überlebt, ist schlimmer als keine.
Wer lesen, aber nicht kommentieren darf, sieht jede Diskussion und bekommt dort, wo das Eingabefeld wäre: Sie können diese Seite lesen, aber nicht kommentieren. Eine Seite im Papierkorb hat überhaupt keine Kommentare.
Erwähnungen und der Posteingang
Tippen Sie @ in einer Seite und wählen Sie eine Kollegin: Die Auswahl bietet
Seiten und Personen zusammen an, und eine Person einzufügen erzeugt eine
Erwähnung. Die Erwähnung landet im Posteingang dieser Person für diesen Workspace
— erreichbar über die Seitenleiste, mit einer Kennzahl, die nur erscheint, wenn
dort etwas wartet.
Vier Dinge an Erwähnungen sind anders, als man annimmt, und alle vier lohnen sich zu wissen:
- Nur eine Erwähnung im Text der Seite benachrichtigt. Ein Kommentar ist ein
schlichtes Textfeld, hinter keiner Taste steckt eine Auswahl: Ein
@darin ist das Zeichen@, und kein Posteingang erfährt davon. - Die Benachrichtigung nennt keinen Absender. Sie lautet Sie wurden in {title} erwähnt, nie „Ana hat Sie erwähnt“. Das Einzige, was das Auftauchen einer Erwähnung in einer Seite beobachtet, ist die Projektion hinter dem Dokument, und die hat keine Sitzung — eine Benachrichtigung der falschen Kollegin zuzuschreiben wäre schlechter, als sie niemandem zuzuschreiben.
- Eine Person wird pro Stelle einmal erwähnt. Löschen Sie die Erwähnung und tippen Sie sie im selben Block erneut, oder ändern Sie den Absatz darum herum: Eine zweite Zeile entsteht nicht.
- Die Erwähnung von jemandem, der nicht Mitglied dieses Workspace ist, stellt gar nichts zu.
Der Posteingang hat Ungelesen / Alle, Als gelesen markieren, Alle als gelesen markieren und Entfernen. Entfernen ist für diese Zeile endgültig: So verlässt eine Benachrichtigung den Posteingang für immer — und genau das verhindert auch, dass dieselbe Erwähnung später noch einmal zugestellt wird.
Liste und Kennzahl zählen nur, was Sie noch öffnen können. Verlieren Sie den Zugriff auf eine Seite, verschwinden deren Zeilen aus Ihrem Posteingang — nicht durch einen Aufräumlauf, an den jemand denken muss, sondern weil die Prüfung beim Lesen der Liste läuft.
Aktivität
Der zweite Bereich in der Kopfleiste zeigt, was mit dieser Seite geschehen ist: Angelegt, Bearbeitet, Umbenannt, Verschoben, In den Papierkorb verschoben, Aus dem Papierkorb wiederhergestellt. Wiederholtes Bearbeiten fällt zu einer einzigen Zeile zusammen, mit der Zahl daneben: Bearbeitet, dann 12-mal.
Manche Einträge nennen eine Person und manche nicht — und das ist eine Unterscheidung, keine Lücke. Ein Umbenennen oder Verschieben geschieht in einer Anfrage, die weiß, wer sie ausgelöst hat: {name} hat das umbenannt. Eine Textänderung bemerkt die Projektion hinter dem Dokument, und die weiß es nicht: Bearbeitet. „Jemand hat das bearbeitet“ läse sich wie ein Fehler, wo Bearbeitet sich wie eine Tatsache liest.
Aktivität gibt es je Seite. Einen Strom für den ganzen Workspace gibt es nicht, und der zweite Reiter des Posteingangs zeigt die Aktivität der Seite, die gerade offen ist — Öffnen Sie eine Seite, um zu sehen, was sich dort geändert hat., wenn keine offen ist.
Versionsverlauf
Versionsverlauf steht im ⋯-Menü der Seite, und die graue Zeile Aktualisiert
… · von … unter dem Titel ist ein Knopf, der denselben Dialog öffnet. Zum Lesen
genügt Leserecht; zum Zurückholen braucht es Bearbeitungsrechte, und dort, wo der
Knopf wäre, steht das auch.
Versionen entstehen je Arbeitssitzung, nicht je Tastendruck. Eine Seite wird gesichert, wenn sie zwei Minuten lang ruhig war, und mindestens einmal pro halber Stunde ununterbrochenen Schreibens — sonst hinterließe ein langer Nachmittag genau einen Punkt, an den man zurückkann: sein Ende. Zwei Sicherungen mit identischem Text werden nur einmal abgelegt, „fünf Versionen“ heißt also immer fünf verschiedene Stände.
Jede Version trägt, warum es sie gibt: Automatisch gespeichert, Gespeicherte Version, Vor dem Zurückholen, Zurückgeholt. Version speichern nimmt einen Namen entgegen (z. B. Vor der Überarbeitung), und eine benannte Version wird nie als Dublette verworfen — sie hält fest, dass Sie etwas entschieden haben, nicht bloß, wie der Text aussah.
Eine Version auszuwählen zeigt sie in der Vorschau, unter einer ehrlichen Beschriftung: Angezeigt als kanonisches Markdown – derselbe Text, den der Export liefert. Es ist der Text, nicht eine Darstellung der Seite.
Als Markdown herunterladen sichert die Version, die Sie gerade ansehen, als Datei. Es sind die Bytes vom Bildschirm, die Datei kann der Vorschau also nicht widersprechen, und sie verlangt nur Lesezugriff — eine Kopie mitzunehmen ist Lesen. Der Dateiname nennt die Seite, die Version und den Zeitpunkt der Aufnahme, damit mehrere Versionen einer Seite nie auf einem Namen landen.
Zurückholen lässt sich selbst zurücknehmen, und es löscht nichts. Die Rückfrage nennt den ganzen Ablauf: „Der Seiteninhalt wird durch den Inhalt dieser Version ersetzt. Der aktuelle Inhalt wird vorher als Version gesichert – Sie können das Zurückholen also rückgängig machen, indem Sie ‚Vor dem Zurückholen‘ zurückholen. Neuere Versionen bleiben erhalten. Wer die Seite gerade bearbeitet, sieht die Änderung sofort.“ Blöcke behalten dabei ihre Identität, Kommentare und Verweise auf noch vorhandene Blöcke bleiben also dort, wo sie waren.
Zurückgeholt wird der Inhalt und nur der Inhalt. Titel, Symbol und die Werte der Eigenschaften einer Seite gehören nicht zu einer Version und werden vom Zurückholen nicht angerührt.
Version löschen entfernt einen Eintrag endgültig und ändert an der Seite nichts.
Wie lange eine Version bleibt
Drei Aussagen, und eine vierte gibt es nicht:
- Automatische Versionen werden mit der Zeit ausgedünnt: Die letzten 20 bleiben, danach eine pro Tag. Das gilt in jedem Tarif und hat kein Enddatum.
- Selbst gespeicherte Versionen werden nie ausgedünnt. Sie bleiben, bis Sie sie löschen.
- Nach Alter gelöscht wird nur im Tarif „free“ — alles, was älter als 30 Tage ist, selbst gespeicherte Versionen eingeschlossen. Jeder bezahlte Tarif hält den Versionsverlauf ohne Zeitgrenze.
Der Satz in der Anwendung sagte eine Zeit lang weniger: eine feste Grenze von 30 Tagen, in jedem Tarif, während die Preisseite etwas anderes versprach. Die drei Aussagen oben sind das, was der Server heute tatsächlich tut.
Der Papierkorb
Papierkorb steht am Fuß der Seitenleiste. In den Papierkorb verschieben im Seitenmenü legt eine Seite mitsamt allem darunter hinein; lesbar bleibt sie und trägt den Hinweis Diese Seite liegt im Papierkorb. / Sie ist schreibgeschützt, bis Sie sie wiederherstellen. samt Knopf Wiederherstellen. Ihre Kommentare, ihre Aktivität und ihr Versionsverlauf sind währenddessen nicht erreichbar — alles im Papierkorb hat überhaupt keinen Zugriff mehr, weshalb auch ein öffentlicher Link darauf nicht mehr funktioniert.
Eine Zeile im Papierkorb trägt vier Dinge: Symbol und Name, eine Kennzeichnung, was es ist, die Sammlung, aus der es kommt, und wann es hineinkam — gelöscht …, von jetzt aus gerechnet. Ohne das Letzte wären zwei Seiten namens „Notizen“ zweimal dieselbe Zeile.
Die Kennzeichnung gibt es, weil der Papierkorb nicht nur Ihnen gehört. Seite und Datenbank sind das, was Sie hier anlegen. Es kann Ihnen auch ein Dokument oder ein Board begegnen: Ein Workspace enthält so etwas, wenn es in einer anderen unserer Anwendungen eingeschaltet ist, eine Kollegin dort wirft es in denselben Papierkorb — und die Kennzeichnung sorgt dafür, dass ein Eintrag, den Sie nicht angelegt haben, trotzdem sagt, was er ist. Wiederherstellen und Löschen gehen auch von hier aus, nichts bleibt also stecken.
Wiederherstellen braucht Bearbeitungsrechte dort, wohin die Seite zurückkäme, nicht an der Seite selbst — es entscheidet der Ort. Deshalb lässt sich eine Seite auch nicht in einen Teilbaum zurückholen, der selbst im Papierkorb liegt.
Endgültig löschen ist die eine Handlung ohne Rückweg, und sie braucht vollen Zugriff auf den Eintrag und das Recht des Workspace, endgültig zu löschen — das haben nur Eigentümer und Administratoren. Im Seitenmenü wird es allen anderen gar nicht erst angeboten; die Zeile im Papierkorb bietet es an, und die Absage kommt dann vom Server. Mitgenommen wird mehr als der Eintrag, und die Rückfrage zählt alles auf: die Seite und alle Unterseiten, jede Datenbank auf diesen Seiten — samt allen Zeilen, allen Spalten und allen Ansichten darauf, überall in diesem Workspace — und was auch an anderer Stelle in Ihrem Konto liegt, wird dort ebenfalls gelöscht.
Papierkorb leeren leert den ganzen Papierkorb, nicht die Zeilen auf dem Bildschirm. Die Rückfrage zählt die Einträge, damit Sie den Unterschied sehen — und solange diese Zahl nicht feststeht, sagt sie alle Einträge, nicht nur die hier aufgeführten, statt eine Zahl zu nennen, für die sie nicht geradestehen kann. Entfernt wird nur, was Sie entfernen dürfen, und hinterher steht da, was wirklich entfernt wurde, mit getrennten Zahlen für Seiten, Datenbanken und Ansichten: Endgültig gelöscht: …
Eine Folge davon überrascht regelmäßig: Eine Sammlung lässt sich nicht löschen, solange noch etwas darin liegt — und der Papierkorb zählt mit. Die Absage sagt es: „In dieser Sammlung liegen noch Inhalte – auch im Papierkorb und aus anderen Apps.“
Was Freigabe und Verlauf noch nicht können
- Kein Passwort für einen öffentlichen Link, und kein Ablaufdatum, das ein Bildschirm anböte. In der Anwendung gilt ein Link, bis Sie die Veröffentlichung zurücknehmen oder ihn durch einen neuen ersetzen; an einen befristeten Link müssen Sie also selbst denken. Die Schnittstelle ist die Ausnahme: Wer über sie veröffentlicht, kann ein Ablaufdatum mitgeben, und der Server weist den Link ab, sobald es überschritten ist. Ein Passwort gibt es nirgends.
- Kein „alle in dieser Firma dürfen lesen“. Zugriff ist eine Person, eine Gruppe, die Sichtbarkeit einer Sammlung oder das ganze Internet — dazwischen gibt es nichts.
- Keine Rechte je Block. Das Kleinste, was Sie freigeben, beschränken oder veröffentlichen können, ist eine Seite.
- Eine Diskussion ist eine flache Liste. Sie antworten in eine Diskussion hinein; auf eine Antwort antworten können Sie nicht.
- Ein Kommentar ist reiner Text. Kein Fett, keine Links, keine
@-Erwähnungen — das Feld ist ein Feld, und darin steht, was Sie getippt haben. - Sie können weder ein Bild noch eine Tabellenzelle noch zwei Blöcke auf einmal kommentieren. Ein Kommentar muss innerhalb eines einzelnen Textblocks liegen — die Anwendung sagt das, statt etwas festzuhalten, das sie verlöre.
- Zu einer Seite wird nichts per E-Mail verschickt. Eine Erwähnung erscheint im Posteingang und sonst nirgends: keine Benachrichtigungsmail, keine Tageszusammenfassung. Die E-Mails des Produkts sind für Einladungen, Kontosachen und Rechnungen da.
- Aktivität gibt es je Seite. Es gibt keinen Strom für den ganzen Workspace — und keine Aufzeichnung darüber, wer etwas gelesen hat.
- Der Papierkorb leert sich nie von selbst. Es gibt keine Aufbewahrungsfrist und keine Erinnerung; eine Seite bleibt darin, bis jemand sie wiederherstellt oder löscht.
- Eine Version holt den Inhalt zurück, nicht die Seite. Eine Umbenennung, ein geändertes Symbol oder ein geleerter Eigenschaftswert lässt sich über den Versionsverlauf nicht zurückholen.
- Eine öffentliche Seite lässt sich nicht gestalten, nicht mit einer eigenen Marke versehen und nicht unter eine eigene Adresse legen. Sie kommt vom selben Ursprung wie die Anwendung, unter einem Link, den sich niemand aussuchen kann.
Wer all das aus einem Skript heraus erreichen will — Rechte, öffentliche Links, Kommentare, Versionen —, findet es in der API.