Schreiben: Blöcke, der Editor und die Tastatur
Sie schreiben in Blöcken. Ein Absatz ist ein Block, ebenso eine Überschrift, ein Aufzählungspunkt, ein Bild, eine Tabelle, ein Codeblock. Jeder Block hat eine eigene Identität — nur deshalb kann eine andere Seite genau auf diese Zeile zeigen — und jeder Block lässt sich in einen Block anderer Art umwandeln, ohne seinen Text neu zu tippen.
Es gibt drei Wege, einen anzulegen: / tippen und aus einer Liste wählen, am
Zeilenanfang das Markdown tippen, das Sie ohnehin in den Fingern haben, oder den
Block, in dem Sie stehen, per Tastenkürzel umwandeln. Alle drei führen dieselbe
Umwandlung aus, verhalten sich also auch in den unangenehmen Fällen gleich.
Die Blockauswahl
Tippen Sie / am Zeilenanfang oder nach einem Leerzeichen, und die Auswahl geht
auf. Weitertippen grenzt sie ein. Die Einträge passen auf ihren Namen in Ihrer
Sprache und auf ihren englischen Namen — /toggle, /code, /image und
/quote finden ihre Einträge also auch in der deutschen Oberfläche.
↑ und ↓ bewegen die Auswahl, Eingabe oder Tab übernehmen den markierten
Eintrag, Esc schließt die Liste und lässt das getippte / als Text stehen. In
einem Codeblock öffnet / nichts, und mitten im Wort ebenso wenig — „und/oder“
ist einfach ein Wort.
Neunzehn Einträge, in der Reihenfolge des Menüs:
| Eintrag | Was er tut |
|---|---|
| Text | Macht die Zeile zu einem einfachen Absatz. |
| Überschrift 1 · Überschrift 2 · Überschrift 3 | Drei Ebenen, eine vierte gibt es nicht. |
| Aufzählung | Eine unsortierte Liste. |
| Nummerierte Liste | Eine sortierte Liste. |
| Aufgabenliste | Eine Checkliste mit Kästchen. |
| Ausklappbarer Abschnitt | Der Text der Zeile wird seine Überschrift. |
| Hervorhebung | Ein hervorgehobener Hinweis mit Symbolfeld; das Symbol wählen Sie im Block selbst. |
| Tabelle | Eine einfache Tabelle: eine Kopfzeile, zwei Inhaltszeilen, drei Spalten. |
| Zitat | Ein Zitatblock. |
| Code | Ein Codeblock mit Syntaxhervorhebung. |
| Diagramm (Mermaid) | Ein Codeblock in der Sprache mermaid, unter seinem Quelltext als Bild gezeichnet. |
| Trennlinie | Eine waagerechte Linie. |
| Bild | Fragt nach einer Adresse und fügt das Bild ein. |
| Datei | Öffnet den Dateidialog Ihres Geräts und hängt an, was Sie wählen. |
| Datenbank | Eine Datenbank mit Tabellenansicht, in dieser Seite. Datenbanken sind ein eigenes Thema und haben eine eigene Anleitung. |
| Blockverweis kopieren | Kopiert diesen Block, um ihn anderswo einzubetten. |
| Blockverweis einfügen | Bettet den zuletzt kopierten Block ein, schreibgeschützt. |
Die beiden letzten Einträge sind keine Blöcke. Sie arbeiten auf einer eigenen Zwischenablage: der eine merkt sich einen Block, der andere setzt eine lebende, schreibgeschützte Sicht darauf an eine andere Stelle. Verweise haben eine eigene Anleitung; die Auswahl ist nur die Tür.
Eine Tabelle ist keine Datenbank. Die Tabelle ist ein Textraster, das in der Seite lebt und mit ihr als Markdown reist. Eine Datenbank ist eine Menge von Seiten, als Zeilen gesehen, mit typisierten Spalten und gespeicherten Ansichten. Sie sehen sich etwa vier Sekunden lang ähnlich.
Blöcke durch Tippen entstehen lassen
Lesen Sie diesen Absatz vor der Tabelle, denn zwei Auslöser sind nicht das, was
Sie erwarten: > erzeugt einen ausklappbaren Abschnitt, und das Zitat ist
" . Das Zitat ist bewusst von > weggezogen worden, um das Zeichen
freizumachen, mit dem in Gliederungswerkzeugen gefaltet wird.
| Sie tippen | Sie bekommen |
|---|---|
# ## ### |
Überschrift 1, 2, 3. |
> |
Einen ausklappbaren Abschnitt. Der Text, der schon in der Zeile steht, wird seine Überschrift; in einer Liste wird der Punkt herausgelöst und nimmt seine Unterpunkte in den Abschnitt mit. |
" |
Ein Zitat. |
1. |
Eine nummerierte Liste. |
- * + |
Eine Aufzählung. |
[] [ ] [x] |
Eine Aufgabenliste. Alle drei Schreibweisen beginnen sie unabgehakt — [x] ist eine weitere Art, den Auslöser zu tippen, und kein Weg, den Haken zu setzen. |
``` oder ```ts |
Einen Codeblock, in dieser Sprache hervorgehoben. |
--- |
Eine Trennlinie. Der dritte Bindestrich genügt, ein Leerzeichen braucht es nicht. |
=> |
Das Zeichen ⇒. |
Nur 1. beginnt eine nummerierte Liste. Eine Zeile, die mit 42. oder
2026. anfängt, ist gewöhnlicher Text und bleibt es — die Regel nahm früher
jede Zahl an und behielt sie nicht einmal: die Liste fing wieder bei 1 an, und
die getippten Ziffern waren weg.
Ein einziges Rückgängig gibt genau das zurück, was Sie getippt haben, samt
Leerzeichen am Ende. Strg/Cmd + Z direkt nach einer Umwandlung bringt
# , > oder 1. als Zeichen zurück, mit dem Cursor dahinter — keine leere
Zeile. Für vier der sechs Auslöser stimmte das, für zwei nicht, bis es am
16. August 2026 auf sechs frischen Seiten nachgemessen und für alle sechs
hergestellt wurde: eine Geste, die sich je nach Blockart anders verhält, ist
schlimmer als beide Verhaltensweisen.
Die Pfeil-Ersetzung hat ihren eigenen Weg zurück: Rücktaste direkt danach
stellt das getippte => wieder her. Weder sie noch einer der Blockauslöser
greift in einem Codeblock oder in Inline-Code — dort ist => eine Pfeilfunktion
und - ein Diff.
Text auszeichnen
Markieren Sie Text, und darüber erscheint eine kleine Leiste: fett, kursiv, durchgestrichen, Inline-Code, Hervorhebung, Textfarbe, Link. Jeder Knopf nennt sein Tastenkürzel im Tooltip.
Die Textfarbe ist eine Reihe von zehn Feldern und hat kein Tastenkürzel, und das ist eine Entscheidung und kein Versäumnis: Eine Farbe ist eine Wahl aus einer geschlossenen Palette — Grau, Braun, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett, Rosa, Rot und Standardfarbe, um sie wieder wegzunehmen —, eine einzelne Taste könnte also nur „die letzte“ bedeuten, und das ist ein Kürzel für etwas, um dessen Wiederholung Sie nicht gebeten haben. Die Farbfelder klappen als zweite Reihe in derselben Leiste auf; eine Farbe zu wählen schließt sie wieder.
Strg/Cmd + K ist die Linkauswahl — über markiertem Text. Ohne Markierung
öffnet dasselbe Kürzel die Suche, und das ist Absicht: Ein Link braucht Text, an
dem er hängt. Die Auswahl durchsucht Seiten und nimmt auch eine eingefügte
Adresse.
Eine getippte URL wird nicht von selbst zum Link, und eine eingefügte
verwandelt sich nicht hinter Ihrem Rücken in eine Karte. Eine URL über eine
Markierung einzufügen macht den markierten Text zum Link; eine URL an eine leere
Stelle einzufügen setzt sofort den schlichten Link und bietet daneben drei andere
Formen an (Titel, Lesezeichenkarte, Einbettung). Ignorieren Sie das Angebot,
tippen Sie weiter oder drücken Sie Esc, bleibt der schlichte Link. Nur die drei
anderen Formen lassen diese Instanz überhaupt beim anderen Ende anfragen.
Zwei verschiedene Dinge heißen in der Oberfläche Hervorhebung: der Block mit Symbol aus der Blockauswahl und die Textauszeichnung in dieser Leiste. Gemeint ist hier die Auszeichnung.
In Codeblöcken erscheint die Leiste nicht — dort gibt es nichts auszuzeichnen.
Das Blockmenü
Das ⋯ am linken Rand ist der Ort für alles, was einen ganzen Block betrifft.
Drei Wege dorthin, und der erste ist der Grund, weshalb es das Menü gibt:
- Der Cursor. Der Block, in dem der Cursor steht, zeigt sein
⋯und behält es. Block antippen, dann⋯antippen. - Zeigen, auf einem Gerät mit Mauszeiger: Dasselbe
⋯folgt dem Block darunter. Strg/Cmd+/öffnet es am Block, in dem der Cursor steht.
Bewusst kein langes Drücken: Im Text gehört diese Geste dem Betriebssystem (ein Wort markieren). Sie zu übernehmen hieße, eine fehlende Bedienmöglichkeit gegen eine kaputte zu tauschen, die viel häufiger gebraucht wird.
| Eintrag | Wann er erscheint |
|---|---|
| Verweis kopieren | Immer, auch auf einer Seite, die Sie nur lesen dürfen — die Identität eines Blocks zu erfassen ändert nichts. |
| Link zur Überschrift kopieren | Auf einer Überschrift. |
| Abschnitt einklappen / Abschnitt ausklappen | Auf einer Überschrift, unter der etwas steht. |
| Unterpunkte einklappen / ausklappen | Auf einem Listenpunkt mit Unterpunkten. |
| Lange Zeilen umbrechen / nicht umbrechen | Auf einem Codeblock. |
| Duplizieren | Wo eine zweite Kopie neben der ersten stehen darf. |
| Nach oben verschieben / Nach unten verschieben | Wo es ein Ziel gibt. |
| Einrücken / Ausrücken | Auf einem Listenpunkt, wo der Zug möglich ist. |
| Zeile darüber einfügen / darunter · Zeile löschen · Spalte links einfügen / rechts · Spalte löschen | Mit dem Cursor in einer Tabelle. |
| Umwandeln in → … | Siehe unten. |
| Löschen | Immer, auf einer Seite, die Sie bearbeiten dürfen. |
Ein fehlender Eintrag ist ein Zug, der nichts täte. Jeder Eintrag, der einen Block verschiebt oder umwandelt, wird vorher gefragt, ohne ausgeführt zu werden, und nur angeboten, wenn er zustimmt — dass Ausrücken an einem Aufzählungspunkt der obersten Ebene fehlt, heißt also, dass auch die Taste abgelehnt hätte. Die Knöpfe tun genau das, was die Tastatur tut, nicht mehr.
Die beiden Ansichts-Einträge stehen auch Lesenden offen. Einen langen Abschnitt zu falten und einen breiten Codeblock nicht umzubrechen beschreibt Ihren Bildschirm, nicht das Dokument: Beides erreicht weder die Seite noch das Markdown noch sonst jemanden, also kann auch jemand, der die Seite nur lesen darf, beides tun.
Hier wird ein Block nicht eingestellt. Einstellungen einer Blockart — etwa Breite und Ausrichtung eines Bildes — sitzen an der eigenen Leiste des Blocks, sobald er ausgewählt ist, direkt neben dem, was sie ändern. Diese Grenze ist nicht Geschmack: Eine Einstellung reist mit dem Dokument, jede Leserin sieht sie, und sie zu ändern ist eine Bearbeitung; ein Ansichtszustand beschreibt einen Bildschirm und erreicht nichts.
Umwandeln in
Was angeboten wird, hängt davon ab, worin Sie stehen. Ein einfacher Absatz oder eine Überschrift bekommt elf Ziele — Text, die drei Überschriftsebenen, die drei Listen, Zitat, Hervorhebung, Code, ausklappbarer Abschnitt — abzüglich dessen, was der Block schon ist; das wird nie zurückangeboten. Ein Codeblock bekommt nur Text und die Überschriften: Ein Codeblock in einem Aufzählungspunkt ist eine Form, die das Dokumentmodell ablehnt, ihn anzubieten wäre also ein Menüeintrag, der stillschweigend nichts tut. Ein Listenpunkt bekommt die drei Listenarten und Ausklappbarer Abschnitt; ein Zitat, ein ausklappbarer Abschnitt, ein Bild und eine Trennlinie bekommen gar nichts.
Markieren Sie mehrere Blöcke, wird die Liste kürzer, und zwar absichtlich. Für eine Folge gibt es Text, die drei Überschriftsebenen und die drei Listenarten — und weder Zitat noch Hervorhebung, ausklappbarer Abschnitt oder Code, weil jedes davon zwei vertretbare Lesarten hat (ein Behälter um alle drei Blöcke, oder drei Behälter?) und ein Eintrag, der rät, schlechter ist als ein Eintrag, der fehlt. Welche Lesart es war, erführen Sie erst, nachdem Ihr Dokument umgeschrieben wurde.
Eine Folge muss außerdem einheitlich sein: entweder lauter einfache Textblöcke oder lauter Punkte derselben Liste. Eine gemischte Auswahl bietet nichts an, und Block für Block geht es weiterhin.
Einen Block verschieben
Alt + ↑ / Alt + ↓ verschiebt den Block, in dem der Cursor steht. Die
verschobene Einheit ist der Listenpunkt, wenn Sie in einer Liste sind, und sonst
der Block der obersten Ebene — das macht es zum allgemeinen „diesen Block
verschieben“. Nach oben verschieben und Nach unten verschieben im ⋯ sind
derselbe Befehl mit einem zweiten Auslöser, für eine Tastatur ohne Alt und für
den Finger.
Am Rand einer Liste wandelt der Zug die Zeile stattdessen um. Stehen Sie auf dem letzten Aufzählungspunkt und darunter beginnt eine nummerierte Liste, macht der erste Druck die Zeile nummeriert und trägt sie in jene Liste hinüber — sie war ja schon benachbart, es gab nichts zu tauschen. Ein zweiter Druck verschiebt sie dann innerhalb ihrer neuen Liste.
Ein Zug parkt einen Block nie dort, wo Sie ihn nicht sehen. Liegt das Ziel in einem eingeklappten Abschnitt, klappt dieser im selben Schritt auf. Ohne das verschluckte ein Druck den Block scheinbar, und das Kürzel wirkte danach tot, weil der Cursor mit ihm aus dem verborgenen Text gedrängt worden war.
Strg/Cmd + Umschalt + ↑ / ↓ war früher auf denselben Befehl gelegt und
ist wieder ausgebaut: Das Betriebssystem verwendet es, um die Markierung bis zum
Anfang oder Ende des Dokuments zu erweitern, und ein Editor ist der eine Ort, an
dem das weiter funktionieren muss.
Ziehen geht am Griff im linken Rand. Der ganze Block kommt mit, eine Linie zeigt, wo er landet, und eine Zeile, die in eine Liste anderer Art fällt, übernimmt deren Art. Den Griff zu drücken, ohne zu ziehen, wählt den Block aus — das ist der Weg der Maus zu „auf diesen ganzen Block“.
Der Griff ist das Erste, was bei einem schmalen Fenster verschwindet: Der Rand
wird außerhalb der Textspalte gezeichnet, und wenn nur noch zwei Spuren
hineinpassen, fällt der Griff weg und das ⋯ rückt nach innen, in die Spur, die
er frei macht — so bleibt der Rand zwei Spuren breit, statt über den
Bildschirmrand hinauszureichen. Er ist der richtige Verlust — er ist die einzige
Bedienmöglichkeit dieses Randes mit einer vollständigen Entsprechung auf der
Tastatur, und das Ziehen, auf dem er beruht, löst ein Finger ohnehin nicht aus.
Falten
Am Rand jeder Überschrift, unter der etwas steht, und jedes Listenpunkts mit Unterpunkten erscheint ein Dreieck. Ein Klick faltet ein; die Blöcke bewegen sich dabei nicht, sie werden nur nicht gezeichnet.
- Eine Überschrift faltet bis zur nächsten Überschrift gleicher oder höherer Ebene innerhalb desselben Behälters.
- Ein Listenpunkt faltet seine eigenen Unterpunkte.
- Ein Absatz hat nichts zu falten und bekommt kein Dreieck. Den Block für „dieser Text soll faltbar sein“ gibt es schon, er heißt ausklappbarer Abschnitt, und Umwandeln in → Ausklappbarer Abschnitt steht im Blockmenü jedes Absatzes.
- Ein ausklappbarer Abschnitt faltet an seinem eigenen Dreieck oder mit
Strg/Cmd+Eingabe, während der Cursor in seiner Überschriftszeile steht.
Strg/Cmd + Alt + T ist nicht ganz symmetrisch, und es lohnt sich zu
wissen, welche Hälfte man bekommt. Ist nichts gefaltet, faltet es jede
Überschrift und jeden Listenpunkt ein — und nicht die ausklappbaren Abschnitte,
die ein anderer Mechanismus sind. Ist irgendetwas gefaltet, klappt es alles
wieder auf, die ausklappbaren Abschnitte eingeschlossen.
Falten gilt pro Gerät und wird behalten. Es erreicht weder das Dokument noch
das Markdown noch den Bildschirm einer Kollegin — wer dieselbe Seite öffnet,
sieht seine eigenen Faltungen —, aber es übersteht auf dem Rechner, an dem Sie
gefaltet haben, das Neuladen, und zwar für die fünfzig Seiten, auf denen Sie
zuletzt etwas gefaltet haben. In Unsichtbares lässt sich nichts hineinschreiben:
Der Cursor wird aus verborgenem Text gedrängt, eine Markierung, die hineinreicht,
klappt ihn vorher auf, und Rücktaste an der Naht klappt auf, statt sichtbaren
Text mit unsichtbarem zu verschmelzen.
Bilder und Dateien
Drei Wege hinein, weil zwei davon nicht allen offenstehen:
- Eine Datei auf die Seite ziehen oder einfügen. Bilder landen als Bild, alles andere als Link auf die gespeicherte Datei, benannt nach ihr.
/imagefragt nach einer Adresse. Abbrechen —Esc, der Knopf, ein Klick daneben, ein leeres Feld — fügt nichts ein, und genau das heißt abbrechen./fileöffnet den Dateidialog des Geräts. Es gibt diesen Eintrag, weil Ziehen am Telefon keine Geste ist und von der Tastatur aus schon gar nicht.
Eine abgelegte Datei landet dort, wo die Linie gezeichnet war — auch innerhalb des Aufzählungspunkts, auf den Sie sie fallen lassen. Scheitert der Upload, sagt der Editor das und fügt nichts ein.
Ein ausgewähltes Bild hat eine eigene Leiste: drei Ausrichtungen, vier Breiten (25, 50, 75, 100 % der Spalte), Originalgröße und ein Griff an der rechten Kante, den Sie auch mit den Pfeiltasten bedienen können. Breite und Ausrichtung sind Inhalt des Dokuments — sie reisen im Markdown der Seite, jede Leserin sieht sie, und sie zu ändern ist eine Bearbeitung.
Ein Bild, dessen Bytes anderswo liegen, trägt die Marke Externes Bild ·
host, immer sichtbar und kontrastarm, denn wer es wissen muss, ist die Person,
die es nicht eingefügt hat. Aus dieser Marke folgen vier Dinge, und sie sind ihr
Grund: Die Gegenseite erfährt bei jedem Zeichnen der Seite, wer sie wann gelesen
hat; die Bytes können sich unter der Seite ändern oder verschwinden, ohne dass
jemand etwas bearbeitet; das Bild ist nicht im Workspace-Export und in keiner
Sicherung; und eine reine http://-Adresse lädt überhaupt nicht.
Eine Datei ist ein Link, kein Block. Sie anzuhängen schreibt einen Link auf die gespeicherte Datei — er kann in einem Satz stehen, in einem Aufzählungspunkt, in einer Tabellenzelle, und er reist mit dem Text, in dem er steht. Das Dokument hält die Identität der Datei fest und nicht die Adresse, unter der sie gerade ausgeliefert wird; deshalb funktioniert dieselbe Seite, wer immer sie öffnet.
Tabellen, Code und Diagramme
Eine Tabelle beginnt mit einer Kopfzeile und zwei Inhaltszeilen, drei Spalten
breit. Tab läuft durch die Zellen, und Tab in der letzten Zelle hängt eine
Zeile an. Zeilen und Spalten hinzuzufügen oder zu entfernen steht im Blockmenü
statt auf sechs eigenen Kürzeln — ein Raster, dessen Aufbau sich nur mit der Maus
ändern lässt, mit Zielen, die einen Pixel hoch sein können, ist kein Raster, mit
dem man arbeiten kann. Jede Zelle enthält einen Absatz, und Zellen lassen sich
nicht verbinden.
Ein Codeblock nimmt seine Sprache aus dem Zaun, den Sie tippen: ```ts und
ein Leerzeichen ergeben einen hervorgehobenen TypeScript-Block. Lange Zeilen
werden standardmäßig umbrochen. Einen einzelnen Block stellen Sie über sein ⋯
um — Lange Zeilen nicht umbrechen —, was bis zum Neuladen gilt; die dauerhafte
Wahl für Ihr Gerät steht unter Einstellungen → Vorlieben → Lange
Codezeilen. Beides betrifft Ihren Bildschirm und ändert nichts an der Seite.
Ein Diagramm ist ein Codeblock in der Sprache mermaid, unter seinem weiter
bearbeitbaren Quelltext als Bild gezeichnet. /mermaid beginnt mit einem
funktionierenden Flussdiagramm aus drei Knoten statt mit einem leeren Zaun, denn
der Sinn des Eintrags ist, die Syntax sofort zu zeigen. Ein Diagramm, das sich
nicht lesen lässt, sagt das unter seinem Quelltext — Diagramm kann nicht
gezeichnet werden: … — statt zu verschwinden, und derselbe Zaun wird auch von
jedem anderen Markdown-Werkzeug gezeichnet, das Diagramme zeichnet.
Markdown hinein und heraus
Blöcke zu kopieren legt kanonisches Markdown in die Zwischenablage; ein Einfügen in ein Terminal, einen Editor oder ein Chatfenster ergibt also Text, den ein Mensch geschrieben hat, und keine plattgedrückte Bildschirmansicht. Innerhalb von Basalt bleibt die reichere Form samt der Identität der Blöcke erhalten.
Text einzufügen, der nach Markdown aussieht — eine Überschrift, eine Liste, ein
Zaun, eine Tabelle —, macht daraus echte Blöcke. Zwei Notausgänge:
Strg/Cmd + Umschalt + V fügt wörtlich ein, was zugleich der Weg ist, ein
# oder ein - als Zeichen in ein Dokument zu bekommen, und ein Einfügen in
einen Codeblock ist immer wörtlich.
Die Tastatur
Alles unten ist belegt. Wo ein Kürzel nur eine zweite Schreibweise eines anderen ist, steht es in den Fußnoten und nicht in einer eigenen Zeile.
| Tasten | Wirkung |
|---|---|
Strg/Cmd + B / I / E |
Fett / kursiv / Inline-Code. |
Strg/Cmd + Umschalt + S / H |
Durchgestrichen / Hervorhebung. |
Strg/Cmd + K bei markiertem Text |
Die Linkauswahl. Ohne Markierung öffnet dasselbe Kürzel die Suche. |
/ |
Einen Block einfügen. |
@ |
Eine Seite verlinken oder eine Person erwähnen. |
[[ / ![[ |
Eine Seite verlinken / eine Seite einbetten. |
Strg/Cmd + / |
Das Menü dieses Blocks. |
Strg/Cmd + Alt + 0 … 8 |
Den Block umwandeln in Text, Überschrift 1, 2, 3, Aufgabenliste, Aufzählung, nummerierte Liste, ausklappbaren Abschnitt, Codeblock. Eine ununterbrochene Reihe. |
Strg/Cmd + Eingabe |
Diesen Block ändern: eine Aufgabe abhaken, einen ausklappbaren Abschnitt falten, einen Seitenlink öffnen. Sonst bleibt es ein Zeilenumbruch, und in einem Codeblock führt es weiterhin hinaus. |
Esc |
Den ganzen Block auswählen. |
Alt + ↑ / ↓ |
Den Block nach oben oder unten verschieben. |
Tab / Umschalt + Tab |
Einen Listenpunkt ein- / ausrücken. In einer Tabelle: zur nächsten Zelle. |
Strg/Cmd + Alt + T |
Falten oder aufklappen — siehe Falten. |
Strg/Cmd + Z / Strg/Cmd + Umschalt + Z |
Rückgängig / wiederholen. |
Strg/Cmd + Umschalt + V |
Als reinen Text einfügen. |
Strg/Cmd + K |
Den Workspace durchsuchen. |
Strg/Cmd + F |
Das Dokument vor Ihnen durchsuchen — sofern es eines gibt. Auf einem Bildschirm ohne Dokument bleibt es die Suche des Browsers, und genau deshalb zeichnet die Hilfe diese Zeile nur dort, wo sie stimmt. |
Strg/Cmd + Alt + 9 |
Eine neue Seite. |
Alt + Klick |
Eine Seite aus der Seitenleiste in der Vorschau ansehen, ohne hinzugehen. |
? |
Die Tastenkürzel-Hilfe. Nicht während Sie tippen — ? ist ein Zeichen. |
Fünf Dinge, die in keine Tabellenzelle passen:
- Jedes Blockkürzel wandelt auch zurück.
Strg/Cmd+Alt+5auf einem Aufzählungspunkt macht wieder einen Absatz daraus; auf einem eingerückten Punkt rückt es eine Ebene aus, was die Antwort ist, dieUmschalt+Tabohnehin gibt. - Ältere Schreibweisen gelten weiter.
Strg/Cmd+Umschalt+7/8/9für nummerierte Liste, Aufzählung und Aufgabenliste,Strg/Cmd+Alt+Cfür einen Codeblock,Strg/Cmd+Umschalt+Bfür ein Zitat undStrg/Cmd+Yfür Wiederholen. Als sich die gelehrten Kürzel änderten, wurde nichts weggenommen. - Die Ziffern liegen auf
Strg/Cmd+Altund nicht aufStrg/Cmdallein, weil⌘1…⌘9unter macOS die Browser-Tabs umschaltet und die Seite nie erreicht — ein Kürzel, das auf einer Plattform wirkt und auf der anderen unsichtbar ist, ist keines. - Auf einer deutschen Tastatur kommen drei davon nicht an. Windows und Linux
melden
AltGralsStrg+Alt, und auf deutschem Layout tippt man mitAltGr+7/8/9die Zeichen{,[und]—Strg+Alt+7,8und9schreiben dort also diese Zeichen, statt einen ausklappbaren Abschnitt, einen Codeblock oder eine Seite anzulegen.Strg+Alt+That dasselbe Problem unter GNOME, wo der Fenstermanager es für ein Terminal nimmt, bevor der Browser es sieht. Kaputt ist dabei nichts, es ist nur nicht erreichbar: Das Blockmenü wandelt einen Block in einen ausklappbaren Abschnitt oder einen Codeblock um, gefaltet wird an den Faltdreiecken und im Blockmenü, und eine neue Seite legt das+an einer Sammlung in der Seitenleiste an. Unter macOS ist⌘+⌥keinAltGr, dort wirkt jedes davon. Strg/Cmd+/öffnet überall sonst in der Anwendung die Tastenkürzel-Hilfe. In einem Dokument ist es das Menü des Blocks, und die Hilfe liegt auf?.
Am Telefon
Das Layout ist das vom Schreibtisch, eine Fläche nach der anderen, und der Editor behält jeden Zug, den er hat:
- Das Blockmenü ist die ganze Geschichte. Tippen Sie einen Block an, erscheint
sein
⋯am Rand und bleibt; tippen Sie es an, öffnet sich das Menü als Blatt von der unteren Kante, sodass der Block, um den es geht, darüber sichtbar bleibt. Es am Block zu verankern wurde versucht und geht nicht: Auf einem telefongroßen Bildschirm nachgemessen ist das Menü zwei Drittel der Höhe hoch, passt weder darüber noch darunter und landete in der oberen Ecke, bis zu 357 px von dem Block entfernt, zu dem es gehörte. - Einrücken, Ausrücken und die Verschiebe-Züge sind Zeilen in diesem Menü, und
sie sind dort, weil eine Bildschirmtastatur kein
Tabhat. Bevor es diese Zeilen gab, ließ sich am Telefon überhaupt keine verschachtelte Liste bauen. - Einen Ziehgriff gibt es nicht, weil für eine dritte Spur kein Platz ist und
weil das Ziehen, auf dem er beruht, von einem Finger nicht ausgelöst wird. Der
Rand trägt das
⋯und das Faltdreieck. - Über der Tastatur schwebt nichts von uns. Die Bedienelemente sitzen im Dokument, wo nichts erraten muss, wo die Tastatur endet.
Was der Editor noch nicht kann
- Keine Spalten und kein Nebeneinander. Eine Seite ist eine Spalte aus Blöcken.
- Die Sprache eines Codeblocks lässt sich nachträglich nicht ändern. Sie kommt aus dem Zaun, den Sie getippt haben — tippen Sie den Zaun also neu, oder fügen Sie den Block als Markdown mit der gewünschten Sprache wieder ein.
- Kein Bedienelement für die Spaltenausrichtung einer Tabelle. Die Ausrichtung übersteht den Weg durch Markdown, und eine neue Zeile erbt die ihrer Spalte, aber im Editor setzt sie nichts. Zellen verbinden geht ebenfalls nicht, und das ist eine Entscheidung: Das Markdown, durch das eine Seite verlustfrei laufen muss, kann eine verbundene Zelle nicht aufschreiben.
- Keine Farbe auf einem Block. Textfarbe und Hervorhebung gelten für Text innerhalb eines Blocks; ein Block selbst hat keinen eigenen Hintergrund. Der Block für „dieser Absatz ist anders“ ist die Hervorhebung.
- Keine synchronen Blöcke über Verweise hinaus. Ein eingefügter Blockverweis ist an seiner Stelle schreibgeschützt und wird an seinem Ursprung bearbeitet. Das ist die Entscheidung und keine Lücke.
- Ein Kommentar muss innerhalb eines einzelnen Textblocks sitzen. Eine Markierung über zwei Blöcke hinweg oder auf einem Bild lässt sich nicht verankern, und die Anwendung sagt das, statt den Faden ungefähr irgendwo festzumachen.